Khawla (37) stammt aus dem Irak und hat vier Kinder und lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Sie gehört zum Küchen-Team der Butze. Es macht ihr viel Spaß, gemeinsam das Essen vorzubereiten.
Khawla (37) stammt aus dem Irak und hat vier Kinder und lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Sie gehört zum Küchen-Team der Butze. Es macht ihr viel Spaß, gemeinsam das Essen vorzubereiten.
Gaby (59) ist Personalbuchhalterin. Gemeinsam mit ihrem Mann Siegbert war sie ehrenamtlich tätig für die Evangelisch-Freikirchliche Gesamtgemeinde Hannover, zu der im weitesten Sinn auch die Butze 22 gehört. Über ihren Schreibtisch gingen jahrzehntelang alle Gehaltsabrechnungen der Butze 22. Einen lebendigen Einblick hat ihr der jährliche Neujahrsempfang gegeben, wenn von Mitarbeitenden mit Fotos und Videos über die Arbeit vor Ort berichtet wird.
Dietmar, Leiter des nahegelegenen IKEA-Möbelhauses, freut sich über die gute Nachbarschaft: „Es ist großartig, dass die Butze vielen kleinen Menschen hilft beim Start ins Leben. Mein erster Besuch hat mich beeindruckt. Die Toleranz und Offenheit, mit denen den Kindern begegnet wird, sind beispielhaft.“ Dietmar ist froh, von IKEA hier unterstützen zu können. Hören Sie das ganze Interview:
Veronika (22) hat lange Zeit in Bemerode gewohnt und schon als Kind die Butze besucht. Heute macht sie ihren Bundesfreiwilligendienst in der Einrichtung. Die Butze ist für Veronika ein Ort, wo man sich wohlfühlt. Für sie sind die Pfingstlager und die Butze-Feste das Allergrößte. Auch das Reiten liebt sie. Ihr Butze-Highlight? „Als ich beim Schwimmkurs das Silber-Abzeichen geschafft habe!“
Ruzhdi (17) besucht die IGS Kronsberg-Schule und kommt schon lange zur Butze 22. Hier hat er immer etwas Cooles erlebt und mit Kindern und Betreuern gespielt. Er hat übrigens auch gerne Bücher gelesen mit Harry. Ruzhdi gefällt es besonders, wenn mittwochs Fußball gespielt wird. Hier im O-Ton:
Can (21) hat als Kind die Butze besucht und später dort ein BFD-Jahr geleistet. „Die Butze ist für mich ein Teil meiner Kindheit,“ sagt Can. „Hier habe ich praktisch alle Freunde kennengelernt, die ich heute habe.“ Can erinnert sich gern an seine Zeit in der Butze 22:
Barbara Bärenfänger-Masuck ist Kinder- und Jugendtherapeutin im Ruhestand. Sie gehört zur Gemeinde am Döhrener Turm. Sie freut sich über die positive Atmosphäre und die Vielfältigkeit in der Butze 22. Hier das vollständige Interview:
Robert Kulle ist sozusagen der Vermieter der Butze 22, denn er arbeitet bei hanova, dem kommunalen Wohnungsbau- und Immobilienunternehmen der Stadt Hannover. Er findet: „Mit der Butze 22 haben die Räume am Spargelacker eine Nutzung, die dem Bewohnerkreis sehr gut dient und hilft.“ Robert Kulle war maßgeblich daran beteiligt, dass die Butze 22 vor 10 Jahren erweiterte Räumlichkeiten anmieten konnte. Hören Sie seine lustige Anekdote vom Tag der Eröffnung.
Uwe Rücker (Baustoffprüfer) war lange im Bezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode und im Integrationsbeirat aktiv. Bei Besuchen in der Butze 22 ist ihm besonders aufgefallen, dass die Kinder ein sehr gutes und vertrauensvolles Verhältnis zur Leitung und zu den Mitarbeitern haben. Hören Sie ihn selbst:
Michelle (21) hat die Butze 22 entdeckt bei ihrer Recherche nach einem BFD-Platz. Seither hat sie in der Einrichtung viel erlebt und dabei sogar ihren beruflichen Weg gefunden: Sie hat begonnen, Kindheitswissenschaften zu studieren. Wie das kam, hören Sie hier:
Der Kindertreffpunkt Butze 22 ist am 14. November 2019 mit dem Integrationspreis des Stadtbezirkes Kirchrode-Bemerode-Wülferode ausgezeichnet worden! Der Integrationsbeirat des Stadtbezirkes vergab zum zweiten Mal diese Ehrung. Mit dem Preis soll das Engagement von Institutionen und Bürgern ausgezeichnet werden, die dazu beitragen, dass Neubürger im Stadtbezirk Unterstützung erfahren nach der Ankunft, bei der Unterbringung und bei ihrer weiterführenden Integration.
Das Bild oben Bürgermeister Bernd Rödel (Mitte links), die Mitglieder des Integrationsbeirats und sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Team der Butze 22.
Pressemitteilung aus dem Büro des Bürgermeisters Bernd Rödel zum Download >
Bericht der HAZ 2019 zum Download >
Herrie (Sozialarbeiter) hat von 2012 bis 2021 in der Butze 22 mitgearbeitet als BFDler, Ehrenamtlicher und Werksstudent. In seinem Beitrag spricht er insbesondere über das erfrischende Miteinander in der Butze.
Vensa stammt aus der Türkei und lebt seit 26 Jahren in Deutschland. Seit vier Jahren ist sie beim Butze-Team in der Küche dabei, was ihr sehr gut gefällt. Hören Sie Vensa im Originalton:
Mehdi (70) stammt aus dem Iran und hilf seit vielen Jahren als Techniker in der Butze. Schon seit 15 Jahren ist er hier ehrenamtlich dabei. Er mag Kinder und besonders ihre Ehrlichkeit. Hören Sie sein Interview:
Die Frisörin Anne (Gemeinde am Döhrener Turm) ist eine langjährige Begleiterin der Butze 22. Noch länger kennt sie die Leiterin Hanna Ates und ist ihr freundschaftlich verbunden. Hier können Sie ihren Beitrag anhören:
Wolf Liebelt ist Gymnasiallehrer im Ruhestand. Über ein Austauschprogramm vermittelte er, dass US-amerikanische Studentinnen und Studenten in der Butze mitarbeiteten – eine Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitierten. Die Butze 22 begeistert ihn, weil „Kinder hier neue Hoffnung kriegen und unterstützt werden bei ihren Plänen.“ Wolf Liebelt freut sich, dass Kinder aus nicht-deutschen Familien hier Fuß fassen und neue Heimat finden.
Als Journalistin macht Annette eine spannende Entdeckung: Der jüngste Bezirks-Ratsherr, den der Stadtbezirk je hatte, hat als Schüler die Butze 22 besucht! Ihre Schlussfolgerung: „Wenn die Kinder hier so gestärkt werden, dass sie sich trauen, mit 20 Jahren in die Politik zu gehen, kann die Arbeit nicht ganz verkehrt sein.“
Annette freut sich über das Miteinander der Generationen in der Einrichtung und wünscht sich ein solches Netzwerk für jedes Wohnquartier. Hier ihr persönlicher Beitrag:
Kooperationspartner der Butze 22 ist die Gemeinde am Döhrener Turm. Marco Reuse ist dort ehrenamtlicher Gemeindeleiter und freut sich über das bunte, pulsierende Leben in der Einrichtung: „Hier kennt man sich, das ist ein großer Wert. Hier können Menschen erfahren, dass sie angenommen sind.“ Hören Sie mal rein:
„Hier tobt das Leben, und das ist einfach wunderbar“, sagt Matthias. Als Bauingenieur hat er die Butze 22 ehrenamtlich begleitet, als vor einigen Jahren die Räumlichkeiten erweitert werden sollten. Seine Motivation: „Solche Oasen sind unglaublich wichtig für Kinder mit schwierigen Lebenshintergründen.“ Hier das vollständige Interview:
Der Kindertreffpunkt butze 22 arbeitet auf der Basis Kinderrechtskonvention die von der United Nations (UN), in der sogenannten „Genfer Erklärung“, die am 26.09.1924 in Genf verfasst wurde.
Genfer Erklärung
I Das Kind soll in der Lage sein, sich sowohl in materieller wie in geistiger Hinsicht in natürlicher Weise zu entwickeln.
II Das hungernde Kind soll genährt werden; das kranke Kind soll gepflegt werden; das zurückgebliebene Kind soll ermuntert werden; das verirrte Kind soll auf den guten Weg geführt werden; das verwaiste und verlassene Kind soll aufgenommen und unterstützt werden.
III Dem Kind soll in Zeiten der Not zuerst Hilfe zuteil werden.
IV Das Kind soll in die Lage versetzt werden, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und soll gegen jede Ausbeutung geschützt werden.
V Das Kind soll in dem Gedanken erzogen werden, seine besten Kräfte in den Dienst seiner Mitmenschen zu stellen.
Darüber hinaus gilt für uns die Fassung die am 20.11.1989 in New York von der UN verabschiedet wurde und 1992 in Deutschland gesetzlich in Kraft getreten ist, sowie die Ziele der United Nations International Children’s Emergency (UNICEF) für nachhaltige Entwicklung. Mehr zu dem Thema ist auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu finden >